2007-Alpenpässe

2007

Intruderurlaub 2007… eine Dolomiten – Alpen – Elsass – Tour

Kurzer Umriss:

ca. 3800km, sechs Länder, vier Männer, vier 1400er Truden,
zwei kleine Defekte, massig Pässe, Null Probleme mit Polizei, Zoll oder sonstigen Ordnungshütern.

Unser Reise sollte uns im sonnigen warmen August
von Köln/ Bonn über A61, A6, A5, A8, A7 und dann per Landstraße von Oy-Mittelberg
nach Natz (I) in der Nähe von Brixen (I) führen.
Hier waren drei Nächte geplant und tagsüber tolle Ausfahrten in die Dolomiten.
Vom „Haus Klara“ war die Weiterreise nach Thusis (CH) geplant,
genauer zum „Berggasthaus Beverin“ am Glaspass
auf knapp 1900m Höhe und noch 14km von Thusis entfernt..
Nach abermals 3 Nächten hatten wir vor nach Biella (I)zu fahren.
Um genau zu sein nach Mongrando (I) zum „B&B Chalet Bessa„.
Zwei Nächte sollten hier verbracht werden.
Die Weiterreise, welche eigentlich schon die Rückreise war,
sollte uns in ein „Formule 1„-Hotel nach Colmar (F) bringen und von dort dann am Sonntag,
dem 10.Tag nach Hause zurück.

Und so war’s dann wirklich:

Köln/ Bonn -> Natz (I) -> Glaspass (CH) -> Colmar (F) -> Köln/Bonn

Den Abstecher ins Piemont mussten wir leider wegen schlechtem Wetter absagen.
Auch der Weg von Natz (I) nach Glaspass (CH) wackelte sehr.
Kurz überlegten wir wegen dem Dauerregen sogar nach dem Gardasee auszuweichen.
Das hätte uns aber das „Stilfser Joch“ gekostet und somit beschlossen wir:
„Ab und Durch“.
Nun also doch das „Berggasthaus Beverin„, zumindest für eine Nacht.
Sollte das Wetter nicht besser werden wollten wir uns zum Lago Maggiore verziehen.
Dort war das Wetter allerdings noch schlimmer (7°C und 90% Regen).
Also blieben wir im „Berggasthaus Beverin“ und hatten dort saugeile Tage und Ausfahrten.
U.a. auch ein Treffen und Ausfahrt mit Scheu und seinem Kumpel vom „Intruderclub Schweiz„!
Vom Glaspass aus fuhren wir nach einer Verlängerungsnacht direkt über den Schwarzwald
und eine kurze Deutschlandvisite nach Colmar (F).
Hier verbrachten wir dann zwei Nächte statt einer im „Formule 1„-Hotel zu Colmar.
Einige Touren durch Elsass und Vogesen konnten wir bei schönstem Wetter fahren.
Am letzten Tag ging es dann von Colmar (F) zurück nach Köln bzw. Bonn.

Aber lest selbst:

1.Tag

Der erste Tag begann komischerweise mit der Abfahrt zu Hause 😉
5:00 Uhr ging ich in die Garage, schnallte das Aquarium vom Moped,
denn es war schönstes Wetter angesagt.
Also beschloss ich die komplette Tour nur mit dem Bandithelm zu fahren.

Kurz darauf ging es los, 50km Solo und dann das Treffen mit
Frank (Spezi1400), Tim (The.Carpenter) und Rainer (Trude1400)
kurz hinter Meckenheim auf der A61.
Unsere Anfahrtstour (808km) ging also erstmal ne ganze Weile über BAB,
A61… A6… A5… A8… A7… endlich. Letzter Rastplatz bei Kempten,
die Abfahrt Oy-Mittelberg war unser letzter Kontakt mit der BAB.

Von Oy-Mittelberg ging es über Pfronten und den 1209m hohen Fernpass,
unser erster Pass, nach Nassereith (A) zum Mittagstisch.

Hier hatten wir das erste Mal Kontakt mit Regen, war aber nicht viel.
Auf gehts…
… nachdem wir Imst (A) passiert und Oetz (A) im Blick hatten waren wir auch schon im Ötztal.
Mir wurde auf dieser Anfahrt mal eben die Vorfahrt genommen…
die Vorfahrtnehmer bleiben beim Linksabbiegen einfach stehen und glotzen mich mit großen Augen an.
Ich habe scharf gebremst, aber die Fahrbahn war nass.
Glücklicherweise sind die Deppen doch noch so eben von unserer Spur verschwunden
und die Reise nahm ihren Lauf.

Jetzt ging es schon hinauf und hinein in die richtigen Berge.
Schade das es immer noch feucht war.
Wir absolvierten in Sölden (A). einen letzten Tankstopp und begaben uns dann voller Vorfreude,
und wissend das wir dafür bezahlen müssen,
zum Timmelsjoch (2509m). Die Fahrt hinauf zum Pass war Klasse,
auch wenn sie feucht und recht frisch war.
Irgendwann waren wir oben 😉

Nach einigen weiteren Kehren und kleineren Tunnels kam urplötzlich,
hinter dem letzten Tunnel, das schöne Wetter zum Vorschein…
und somit die ersten geilen Ausblicke auf das was noch kommen sollte.

Sodele, natürlich mussten wir wieder runter.
Die Gelegenheit mal paar Fotos von der Abfahrt zu machen 😉

Franks Konstruktion für die Kamera war dafür exzellent geeignet.
Und nach der Abfahrt ist vor der Passfahrt,

also schnell paar Kurven gekratzt und dann rauf zum Jaufenpass (2094m).
Schließlich haben wir extra die Anfahrt zum ersten Hotel,
dem „Haus Klara“ in Natz so gelegt, das sie auch Gaudi macht.

Auf dem Jaufenpass war es sehr nebelig und Schei*e kalt,
Aber wir sind Männer, uns macht das nix!

Nach dem Jaufenpass gab’s noch paar nette Kurven
und den Rest der Strecke auf Landstraße.
Die Frau Klara aus dem „Hotel Klara“ erwartete uns schon
und öffnete die Garage zur Einfahrt.
Ein kurzer Begrüsungsobstler stimmte uns noch glücklicher.
Es folgte die Zimmervergabe und das Duschen und Umziehen von uns.
Zu unserem Glück gab es in Erlaufbarkeit eine leckere Pizzeria.
Hier fühlten wir uns sofort wohl 😉

Die Frau Klara aus dem Hotel war so gut und hat uns einen Kasten Bier gekauft.
So hatten wir genug zu trinken um den Tag stilvoll ausklingen zu lassen.

Der erste Tag ist nun vorbei.

1.tag_03.jpg1.tag_09.jpg1.tag_05.jpg1.tag_04.jpg1.tag_13.jpg1.tag_14.jpg1.tag_15.jpg1.tag_16.jpg1.tag_17.jpg1.tag_18.jpg1.tag_19.jpg1.tag_20.jpg1.tag_21.jpg1.tag_11.jpg1.tag_12.jpg1.tag_r_06.jpg1.tag_r_04.jpg1.tag_r_03.jpg1.tag_r_01.jpg1.tag_22.jpg1.tag_r_14.jpg1.tag_r_12.jpg1.tag_r_11.jpg1.tag_r_09.jpg1.tag_r_08.jpg1.tag_r_07.jpg1.tag_tour.jpg

9. Tag

Den 9.Tag beginnen wir am Formel1-Hotel mit einer Irrfahrt durch Colmar.
Schließlich fanden wir doch noch das Ziel… eine Waschanlage zum selbstwaschen.
Danach begaben wir uns zu Fußes und erhobenen Hauptes auf die Suche
nach der Touristeninfo in Colmar. Wir wollten wissen was man so im Umkreis gesehen haben soll.

Bereichert um des Wissens über die elsäßische Weinstraße wollen wir diese gen Norden befahren.
Dies gelingt uns zuerst auch, jedoch schweifen wir dann ab in die Vogesen.

Nach einigen wunderschönen Kurven und einem kleinen Pass,
ganz ohne Verkehr und Störungen, kehrten wir auf die Weinstraße zurück.

Hier entdeckten wir in nicht allzuweiter Ferne die „Hochkönigsburg“,
oder in jetzt frz. Originalsprache „Haut Koenigsbourg“.
Ein beeindruckendes Bauwerk mit einer interessanten Geschichte.

Wer kann sollte sich das mal anschaun!Auch von innen ist die Burg sehr schön, die Einrichtung gerdezu excellent.

Nach dem Besuch dieses Bauwerkes hatten wir Hunger.
Das ist im Elsaß kein Problem, also fuhren wir bergab wieder in Richtung Weinstraße
und fanden kurz vor erreichen dieser eine nette Lokalität.

Hier stopften wir uns mit typisch Elsäßer Mampf voll.
Mit vollem Magen ging es auf der Weinstraße weiter bis wir uns
entschieden auf der Schnellstraße zurück bis nach Colmar zu fahren.

Schließlich sollte unser letzter Tag noch entspannt im Städtchen ausklingen.
Nach dem Stopp im Zentrum von Colmar ging es zurück zum Hotel,
dort in der Nähe in ein Steakhouse zum letzten Abendmahl 😉

Die Rundtour von ca. 200km im Überblick.

9.tag_r_01.jpg9.tag_02.jpg9.tag_r_02.jpg9.tag_r_03.jpg9.tag_r_05.jpg9.tag_r_06.jpg9.tag_r_10.jpg9.tag_r_11.jpg9.tag_r_08.jpg9.tag_r_09.jpg9.tag_r_23.jpg9.tag_r_18.jpg9.tag_r_19.jpg9.tag_r_31.jpg9.tag_r_30.jpg9.tag_r_16.jpg9.tag_r_38.jpg9.tag_r_39.jpg9.tag_r_25.jpg9.tag_r_32.jpg9.tag_r_42.jpg9.tag_r_50.jpg9.tag_r_49.jpg9.tag_r_63.jpg9.tag_r_58.jpg9.tag_r_61.jpg9.tag_tour.jpg

10. Tag

Schluchz…
der letzte gemeinsame Tag ist angebrochen.
Ein gemeinsames Frühstück war schnell wegschnabuliert,
danach ging es auf die letzten Kilometer nach Hause.

Wir entschieden uns für einen Mix aus Landstraße und Autobahn.

Na ja, es war noch eine schöne Fahrt, aber nicht zu vergleichen mit den Kilometern der Tage davor.
In Straßburg war die A1 wegen irgendwas gesperrt und so fuhren wir
über Umwege duch das Saarland, den Hunsrück und die Eifel nach Hause.

Glücklich darüber wieder zu Hause zu sein,
endet unser Urlaub auch mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Vom letzten Tag gibt es keine Fotos. Schade, aber irgendwie hat keiner mehr daran gedacht.

Huch, doch, ein Foto gibt es.
Das Abschiedsfoto in Euskirchen.
Hier teilte sich unser Quartett dann wieder in Einzelkämpfer auf.

10.tag_abschied.jpg10.tag_tour.jpg

Danke liebe Freunde, das waren tolle 10 Tage mit euch!
Und zum Schluß die Rückreise von ca.425km.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.