Kurztrip nach England… im großen 4-Rad

Hello ;-),

letztens, es war ein Sonntag, kam ein langjähriger Freund mal wieder bei mir vorbei. Er ist Kurierfahrer und hatte eine Fahrt nach England vor sich.
Wir saßen also so beisammen, tranken einige Whiskys und schwelgten in alten Zeiten. Am Montag gab es Frühstück und da kam mir die Idee. Da Jens sowieso fast zwei Tage auf die Rückladung warten musste… wieso fahre ich nicht mit? Also schnell nach Urlaub gefragt, Tasche gepackt und ab ging die Post Richtung Calais/F. um mit der Fähre am Dienstag über zusetzen.

Nach ein paar Stunden Fahrt und einer Pause wegen der erlaubten Fahrzeit kamen wir dann Abends auch im Hotel in Calais an. Fix duschen und einen kleinen Drink, danach gehts in die City zum Abendbrot.
Als Vorspeise gab es erst Mal Muscheln… wider Erwarten recht lecker.

Dummerweise bestellte ich mir eine gemischte Grillplatte.
Ansich war die gar nicht schlecht, aber die „Bratwurst“ war dann doch schon sehr speziell.
Es soll sich, laut dem Kellner, um eine lokale Spezialität handeln… eine Innereienwurst. Und genau so schmeckt, riecht und schaut sie auch aus.
Mahlzeit!

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Nun ja, jeder hat einen Bissen runter bekommen.
Der einheimische Kellner mag das Zeug auch nicht… wer überhaupt?
OK, so schmeckte das Bier besser und der Whisky im Hotel noch mehr… anschließende Nachtruhe!

Am kommenden Morgen starteten wir mit einem tollen Sonnenaufgang zur Fähre Calais-Dover.
Die Fähre ist relativ unspektakulär… braucht ja auch nur um die 90min.

 

 

Bei bestem Wetter legen wir in Dover an.
Ab jetzt heißt es Linksverkehr… sehr gewöhnungsbedürtig.
Jens hat keine Probleme damit, er war schon öfter auf der Insel, mir fällt das nicht so leicht, aber ich muss ja auch nicht fahren :-D.

 

Die Fahrt nach Telford (oberhalb von Birmingham) ist via Autobahn unspektakulär.
So wurden die Kilometer abgespult und pünktlich können wir die Ladung an der MCERT-Messe abgeben.
Dannach gingen wir in das gebuchte Hotel und anschließend etwas Essen… eigentlich wollten wir auch was shoppen, aber die Preise waren nicht dafür ausgelegt.

Am Mittwoch begann unsere Sightseeing-Tour.
Bei recht annehmbaren Wetter starten wir nach Ironbridge. Dort steht, wie der Name vermuten lässt, die erste Eisenbrücke der Welt.

Hier begann nun auch das typische englische Wetter… Regen.
Macht ja nix, ist nur Wasser und wir sitzen trocken. So geht es weiter nach Ludlow, dort besichtigen wir das Castel Ludlow.
Beeindruckend. Aber noch mehr faszinierten mich die Ortschaften… überall herrlich alte Gebäude.

 

 

Nun aber auch paar Bilder vom Castel Ludlow.
Es war nichts los. So konnten wir entspannt alles in Ruhe anschauen und abgehen.

 

 

Auch wenn es nicht Schlag 17Uhr ist… es ist Tea-Time!
Dazu noch n Happen Essen… sogar genießbar, was bisher nicht immer der Fall war.

 

 

Mit vollem Magen und bei mittlerweile wieder gutem Wetter begeben wir uns langsam auf die Heimreise.
Unterwegs besichtigen wir noch ein kleines Castel, allerdings nur von außen. Die Eintrittspreise sind hier und da doch recht fett, dies muss man nicht immer haben.
Umso schöner ist der herrlich alte Friedhof.

Anschließend fuhren wir weiter gen Telford, da sah Jens ein Schild und bog rechts ab.
Nach einigen Meilen und paar Schritten per Pedes fanden wir noch ein Castel… verlassen aber nicht minder schön.
Der fette Baum an der Südseite beeindruckte sehr, kommt auf den Fotos leider nicht rüber.
In der Nachbarschaft gab es eine Privatuniversität für Künstler oder sowas.

 

 

Der rest des Trips ist schnell erzählt.
Den Donnerstag verbrachten wir Anfangs in einem riesigen Shoppingcenter in Telford.
Jens wollte wegen der bevorstehenden langen Fahrt über Nacht noch etwas vorschlafen, also ging er zum LKW und versuchte vergeblich zu pennen.
Ich erkundetet das Shoppingcenter bis in den letzten Winkel und danach noch das Drumherum… eine richtige Innenstadt gab es nicht.

Ca. 17Uhr hatten wir die Ladung wieder auf dem LKW und es ging zurück nach Dover.
Angekommen sind wir in tiefster Dunkelheit und typisch englischem Nebel mit Sichtweite von ca. 30m.
Auf der Fähre waren wir schnell, nach 30min legte sie schon ab und eine gute Stunde später in Calais wieder an.
Nun noch knappe 400km bis Köln und zu Ende war der Kurztrip.

Danke an Jens, der leider noch bis Hannover musste und von dort nach Nürnberg.

 

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One Response to Kurztrip nach England… im großen 4-Rad

  1. ABausZ says:

    Sach mal, der J.S. hat aber n ganz schönen Ranzen bekommen. :o)
    Michl, ich brauch mal ne Mailadresse von Dir, zwecks Foddos von Haus u. Kind. ;o)

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